DEMIS HITS THE ROAD


22.11.09 – 29.11.09 Luang Prabang, Nong Khiaw, Muang Noi & Vang Vieng
November 30, 2009, 6:41 am
Filed under: Laos

Mit dem Slowboat ueberquerten wir die Grenze. Zwei ganze Tage liessen wir uns von der Stroemung des Mekongs treiben. Dies reichte aus um festzustellen, dass Laos einzigartig ist. Unvergleichbar durch die ansteckend positive Energie und der unberuehrten Natur. Die Laoten: Ein glueckliches, unaufdringliches und lokeres Volk. Zum ersten Mal konnte ich mich entspannen. Ein angenehmes Gefuehl wieder als Mensch wahrgenommen zu werden. In Thailand betrachtete man uns als eine 300 Baht Note auf zwei Beine. Je dicker und aelter man ist, um so hoeher der Wert!!!

Auf dem Slowboat lernte ich individuell zwei Argentinier kennen (Eric, Rixi), die sich auf einer spirituellen Reise befinden. Neugierig schloss ich mich ihnen an. Zusammen zogen wir in den Norden und stiessen dabei auf die folgende Doerfer: Nong Khiaw & Muang Noi. Zweimal am Tag (5.00 am & ca. 18.00 pm.) meditierten wir gemeinsam am Ufer des Mekongs. Nach einer Woche trennten wir uns. Eric verschlugs nach Thailand in ein Kloster und Rixi’s Entscheidung hing von seiner Gluecksmuenze ab. Schon seit 4 Jahren “signalisiert” die Muenze ihm den Weg (No joke!). Diesmal Kopf: Norden = Vietnam. Ich brauchte mal wieder FIEEEESTA und ging in den Sueden nach Vang Vieng–> beruehmt wegen dem Tubing!


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17.11.09 – 20.11.09 Chiang Mai
November 21, 2009, 6:34 am
Filed under: Thailand

Buenos dias TTTsccchhhhaiiing Maaeei!
Gleich am ersten Tag gings mit unserem Reisefuehrer Rueng (keine Ahnung wie er wirklich heisst, hoerte sich wie ein Korkenknall an) fuer 3 Tage in den Dschungel. Ich fuehlte mich wie ein kleiner Pfadfinder, der die Welt aus einer anderen Perspektive zu entdecken scheint. Ein unvergesslicher Ausflug! Tincho (Argentina), der auch am Trip teilgenommen, schloss sich uns an. Next Stop Laos.



16.11.09 – 17.11.09 Ayutthaya & Lop Buri (Monkey City)
November 17, 2009, 6:17 am
Filed under: Thailand

Unser erster Halt erfolgte in Ayutthaya. Ein idyllisches Staedchen mit vielen Tempelanlagen. Um Mitternacht kamen wir an und verbrachten die Nacht in einer kleinen Holzhuette am Rande der Stadt. Obwohl ich langsam die Schnauze von den vielen Tempeln voll hatte, konnte ich mich am naechsten Tag doch noch dazu ueberwinden einige zu besichtigen. Am Nachmittag ging es ENDLICH weiter nach Lop Buri, der Affenstadt. Affen so weit das Auge reicht!!! Es ist unglaublich zu sehen wie die Einwohner ihren Lebensraum mit den Affen teilen. Blitzartig befand ich mich mit den behaarten tierchen auf gleicher Augenhoehe. Sebastian, der mich nachzuahmen versuchte, wurde gleich beim ersten Fehlversuch gebissen. Tja, kann passieren wenn man die Affensprache nicht beherrscht ;o)

Ungluecklicherweise mussten wir unsere 11 Stuendige Reise nach Chiang Mai um 5 Stunden verschieben, weil unsere Lokomotive aussetzte. Grund genug um Sebis Gitarre hervorzunehmen und am Bahnhof zu spielen. Es dauerte nicht lange bis sich ein spanisches hippie Paerchen an uns anschloss und mit ihren hervorragenden Stimmen gleich die ganze wartende Masse magisch anzog. Ein unvergesslicher Moment. Als der Zug kam, wollte niemand einsteigen…



12.11.09 – 16.11.09 Bangkok
November 15, 2009, 6:04 am
Filed under: Thailand

Hong Kong zu verlassen loeste bei mir gemischte Gefuehle aus.
Ich war gluecklich eine neue Stadt entdecken zu koennen, doch fiel es mir schwer, mich von den vielen neuen Bekanntschaften trennen zu muessen. Sebastian (Ex Mitstift UBS) befand sich zur gleichen Zeit in Bangkok. Er und sein Kollege (Stefan) haben ebenfalls ihre Weltreise begonnen http://www.welttrip.wordpress.com/). Ich wusste bereits im Vornherein in welchem Gaestehaus sie logierten und wollte ihnen nach Ankunft eine kleine Ueberraschung gestatten.

RM Guesthouse 23.30 pm:
Leider war die Reception schon geschlossen. – Was nun?
Hmmm… sollte nicht allzu schwer sein in den 2ten Stock zu klettern.-
Nach einer akrobatischen Einlage befand ich mich im 2ten Stock. Voller Vorfreude oeffnete ich das Fenster. Nun setzte ich alles darauf Ihnen den Schock ihres Lebens zu verpassen…
,,….หน้าที่เป็นภาษาไทย หน้าที่เป็นภาษาไทย !!!!” Was war denn das! Mist, mein kleines Kunststueck hat einen Polizeieinsatz ausgeloest! Mit Sebis Unterstuetzung konnte ich nicht rechnen, denn er befand sich an diesem Abend im Ausgang!

Ich weiss nicht an was es liegt, vielleicht an meine sympathische, charmante und ehrliche Art oder doch an meinem Jesus-look…?! ;oP Die thailaendische Polizei kaufte mir auf jeden Fall alles ab und ich konnte problemlos in einem anderen Gaestehaus uebernachten. Ich moechte nicht wissen wie die chinesische Polizei reagiert haette ;o)
Im Vergleich zu China sind alle Thailaender freundlich und hilfsbereit, was bei mir immer noch auf Skepsis stoesst. Gleich am ersten Abend wurde ich von ca. 10 Ladyboys angemacht. Doch keine Angst, ich konnte der “Versuchung” wiederstehen! Sehenswertes: Einige Tempel und das Leben am Fluss (Chao Praya). Ansonsten gibt es viele Sextouristen, besoffenen Backpackers und Armut. Lange hielt ich es in dieser Grosstadt nicht aus. Spontan entschieden wir uns zu dritt nach Chiang Mai zu reisen, mit einigen Zwischenstops.

 



9.11.09 – 10.11.09 Macau & Taipa
November 13, 2009, 5:46 am
Filed under: China

10 Tage Hong Kong sind selbst fuer mich etwas zu viel. Nach 7 Tage nutzte ich die Gelegenheit um das asiatische “Las Vegas” von Nahem zu erleben. Die Insel stand frueher unter portuguisischer Herrschaft und obwohl niemand diese Sprache spricht, steht alles auf portugiesisch. Nebst den vielen Casinos, fand ich die Vielfalt der Religionen erstaunend. Ob Kirche, Tempel, Moschee… alles scheint sich hier zu mischen.



01.11.09 – 12.11.09 Hong Kong
November 12, 2009, 12:35 pm
Filed under: China

Flughafen ZH: Nach einem emotionslosen Abschied (wir standen immer noch alle unter dem Boom chicka wah wah effekt des Vorabends) ging es dann endgueltig nach Hong Kong, was mir eigentlich zu diesem Zeitpunkt ziemlich sche*** egal war, denn ich wollte nur noch schlafen ;oP
Flughafen HK: 23:30 Abends ist das Flugzeug in Hong Kong gelandet. Mit schlafen wurde es nichts. Hatte waehrend des ganzen Flugs einen kleinen nervoesen Chinesen neben mir sitzen, der im Stundentakt komische Laute von sich gab. Schnellstmoeglich sollte es mit dem Bus nach Causeway Bay gehen, damit ich den verlorenen Schlaf nachholen konnte.
Causeway Bay (HK Island): Viele Hochhaeuser, verschiedenfarbige Beleuchtungen, in jeder Ecke ein anderer Geruch (meistens unangenehm) und ueberall diese kleine Chinesen, die mit Lichtgeschwindigkeit an dir vorbeiziehen. Ich war verloren.
Fragte man einen “Minimi”: ,,Dude where is… ?”, antwortete dieser gar nicht oder er versuchte sicht meist mit einem: ,,Mhiii nnooh piiing glish”, laechelnd davonzuschleichen. Anyway, nach laengerem suchen fand auch ich das Hostel. Haaaaaallelujah!

Ich lernte gleich am zweiten Tag einige lokale Personen kennen, die mir die Stadt etwas naeher brachten. Auch wenn der erste Eindruck etwas negativ war, musste ich mit der Zeit feststellen, dass diese Stadt trotzdem ihren reiz hat. Die Besichtigung des Big Buddha in Tian Tan, Hiking tours on Ma On Shan, Food district Kowloon, Aussicht von Victoria Peak aus, die unvergessliche partys im Ausgangsviertel Lan Kwai Fong, sowie die HK Skyline, macht diese Stadt einzigartig schoen.

Zum Schluss noch eine kleine Geschichte:
FR 9.11.09, 6:00 am:
DDddrrrrssccht!!!! Ploetzlich steht die Tuer offen!!! Zwei Polizisten in Uniformen purzeln in mein Zimmer rein!! Wichtig legen sie mir Ihre Polizeimarke vor die Nase.
-> Ich: Nackt, im Seidenschlafsack liegend und vor kurzem noch im Land der traeume <- Nervoes fuchteln beide mit den Taschenlampen umher. Leider war wieder KEIN Englisch heraus zu hoeren. Jetzt folgendes, wie erklaert man einem Polizeipaerchen, die sich wie zwei wild gewordene Meerschweinchen anhoeren, welche sich um das gleiche stueckchen Salat streiten, dass man nackt im Schlafsack liegt? Nach langem herum gestikulieren fand einer der beiden Meerschweinchen das Salatherz bzw. mein Pass. Kurz notierte er sich das Wichtigste, schaute kurz unter meinem Bett, schmiss den Pass darauf und schloss die Tuer beim hinausgehen. -> Ich: Immer noch im Schlafsack …. <- Am naechsten Tag erfuhr ich, dass eine Backpackerin aus Kanada vermisst wird und die Polizei jedes einzelne Zimmer auf Indizien durchsuchte. Fazit: Falls ihr es mal mit der chinesischen Polizei zu tun kriegt, legt euch einfach hin (ob angezogen oder nackt spielt keine Rolle) bewegt euch nicht und schweigt. Die Probleme werden sich von alleine regeln ;o)

 


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