DEMIS HITS THE ROAD


16.04.10 – 02.05.10 Mendoza & Buenos Aires
April 20, 2010, 6:36 am
Filed under: Argentina

In Mendoza erwartete mich ein enger Freund –> Tincho!
Ihn lernte ich in Chiang Mai kennen (siehe Eintrag Thailand).  Nachdem ich die Andenkordillere, welche Argentinien von Chile trennt, ueberquert hatte, lag es da: Mendoza. Ein “Dorf” mit 1.2 Millionen Einwohner, die fuer ihren Weinbau bekannt ist.  11 % der Region Mendoza ist mit Weintrauben angepflanzt, was ausreicht um 55%  Argentiniens mit Wein zu versorgen.
Von der Busstation gings direkt zu Tincho. Die ganze Familie empfing mich mit offenen Armen. Seine Schwester (Ana) ueberliess mir ihr Zimmer und teilte das Schlafzimmer mit ihren Brueder Tincho und Javier. Was fuer ein unbeschreiblich schoenes Gefuehl wieder einer Familie anzugehoeren. Die meiste Zeit verbrachte ich mit “meiner” argentinischen Familie und Freunden. Anfangs schien mir der Begruessungskuss unter Maenner merkwuerdig, doch nach einigen Wangenkuesse knutschte ich die ganze Welt ab! Jedes Familienmitglied war mir mittlerweile ans Herz gewachsen. Was mich am meisten ehrte, waren die Traenen in Tinchos Mutter Augen zu sehen, als wir voneinander Abschied nahmen.
Sebi, den ich am Anfang meiner Reise in Bangkok traf, hat es auch nach Mendoza geschafft. Gemeinsam nahmen wir den Bus nach Buenos Aires. 24/7 wurde in Buenos Aires Party gemacht! Die Argentinier sind einzigartig: italienische Mentalitaet mit lateinischem Temperament! Zu Recht sassen wir dort fuer 1.5 Wochen fest.

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..we sold our soul for rock 'n' roll (me & sebastian)

Me, Tincho & the famous MATE



8.04.10 – 16.04.10 Santiago & Viña del Mar/ Valdivia
April 12, 2010, 7:28 am
Filed under: Chile

Aufgrund meines laengeren Aufenthaltes in Indonesien und Neuseeland, verpasste ich gluecklicherweise das Erdbeben in Chile. Die suedliche Region rund um la Concepcion wurde voellig zertruemmert.
Im Finanzviertel las Condes konnte ich mich bei Erika, einer ex Mitarbeiterin, einquartieren. Die Hauptstadt Santiago ist eine ziemlich moderne Stadt, die kaum von einer europaeischen Metropole zu unterscheiden ist. Obwohl ich Erika kaum kannte, verstanden wir uns auf Anhieb. Mir fehlen die Worte um sie euch naeher beschreiben zu koennen… oder wie wuerdet ihr einen Engel beschreiben? Eine Woche machte ich es mir in ihrem Gaestezimmer gemuetlich. Zusaetzlich wurde ich noch am Wochenende auf eine Regata in Valparaiso /Viña del Mar eingeladen. Durch Erikas gute Kontakte, konnte ich mit den Medien ins Meer hinaus um die Regata naeher verfolgen zu koennen.
Mit gehobenem Kopf und ausgestreckter Brust versicherte ich den Reportern, dass ich unter keinen Umstaenden Seekrank werde. Sehe ich etwa aus wie ein Marshmallow? -> Die Antwort lautet JA! Es dauerte gerade mal 40 min bis mein Mittagessen sichtbar auf der Meeresoberflaeche herumschwimmte. Erst als es den Kameraleuten beim fuenften Mal zu ecklig wurde, eilte mir ein Schnellboot zu Hilfe. Im Yacht Club kannte man mich schliesslich, als der Grosszuegige der den pazifischen Ozean ernaehrte.



5.04.10 – 8.04.10 Easter Island (Rapa Nui)
April 12, 2010, 6:42 am
Filed under: Easter Island

Diesmal erwischte ich meinen Flug auf die Oster Inseln. Eine kleine alleinstehende Insel irgendwo im nirgendwo. Alle Inselbewohner sprechen rapa nui und spanisch. Die Insel kaempft dieses Jahr um ein eigenes Ministerium, um in einem zweiten Schritt die Unabhaengigkeit von Chile zu erlangen. Etwas was in meinen Augen nicht wirklich Sinn macht, da Chile ihre einzige finanzielle Stuetze ist. Die Attraktion der Insel sind die Moais. Die kolossale Steinstatuen stammen zum groessten Teil aus den Haengen des Vulkans Rano Raraku.



28.03.10 – 5.04.10 Tahiti & Moorea
April 2, 2010, 4:56 am
Filed under: French Polynesia

Fuer den Winter war ich ueberaupt nicht vorbereitet… noch weniger in der Suedinsel Neuseelands, wo ich mit antarktische Wetterverhaeltnisse auskommen musste. 29.03: Abflug Auckland – 28.03 Ankunft Papete (Datumsgrenze). Ein komisches Gefuehl fuer die gleiche Nacht zweimal bezahlen zu muessen. Aufgrund den uebertaeuerten Logierungspreisen verbrachte ich die erste Nacht am Flughafen. Am naechsten Morgen gings zur etwas guenstigeren Insel Moorea. Um mein Budget nicht zu sprengen, wollte ich die Inselgegend schon nach 3 Tagen verlassen. Ungluecklicherweise kontrollierte ich meine Mailbox etwas zu spaet und verpasste die wichtige Mitteilung meines Reisebueros, den naechstmoeglichen Flug, innerhalb von 2  Tagen, zu nehmen. Mit anderen Worten: Ich habe meinen Flug verpasst! 6 Tage sass ich nun auf dieser Insel fest. Wie Tom Hanks im Kinostreifen “The Terminal”, habe ich den Flughafen zu meinem zu Hause gemacht. Nach 3 Uebernachtungen fand mich Moohmy und nahm mich fuer die restlichen Tagen in ihre Familie auf.

Moohmy and her family (incl. Me)