DEMIS HITS THE ROAD


20.12.09 – 10.01.10 Koh Phangan
January 10, 2010, 7:29 am
Filed under: Thailand

Planlos gings nach Koh Phangan. Das Zimmer teilte ich mit einem Deutschen, den ich auf der Hinreise kennengelernt habe. Zum ersten Mal in der Geschichte Koh Phangans fiel die beruehmte Full Moon Party am 31.12. Kein Wunder kletterten ueber Weihnachten die Preise in die Hoehe. Um so gluecklicher war ich die Kosten in Haad Rin halbieren zu koennen. Die ersten Tagen waren ein Genuss in jeglicher Hinsicht, alles war perfekt. Das Bild aenderte sich rasant als die Weihnachtszeit kam. Eine ueberhoehte Anzahl besoffener Reisender, der exzessive Drogenkonsum und das respektlose Verhalten vieler Touristen gegenueber den Mitmenschen und der Natur zerstoerten das Bild voellig. Als dann auch noch mein Zimmergenosse auszog und ich keinen guenstigeren Schlafplatz finden konnte, wollte ich die Insel endgueltig verlassen. Ungluecklicherweise war alles ausgebucht. Erst per 5 Januar haette ich “fliehen” koennen. Da sass ich nun… alleine und unzufrieden auf einer Insel, die mich zu hassen schien und dies kurz vor Neujahr. Von einem entaeuschenden Ausgang machte ich mich am gleichen Abend auf den Heimweg. Viertieft in meinen Gedanken bemerkte ich eine neben mir laufende Gestalt nicht. Schliesslich haute mich diese an:

“Che Demis… a que viene esa cara de Pelotudo!?!”

Wunder -> nein, Zufall -> kann sein, Schicksal -> ?
Ich kann mir auf jeden Fall nicht erklaeren, wie sich unsere Wege kreuzen konnten. Die Person, zu der ich mich ziemlich stark verbunden fuehlte, stand auf einmal neben mir…. Es war Rixi!!! Hat ihn seine Muenze zu mir gefuehrt? (Siehe Eintrag Laos: Luang Prabang, Nong Khiaw, Muang Noi, Vang Vieng). Gemeinsam verbrachten wir 5 Tage auf der Insel… bis die Muenze geworfen wurde -> his next destination India. Seit ich ihn getroffen habe, hat sich alles um 180 Grad gedreht. Die Insel bluehte wieder auf oder vielleicht doch ich? Ich fuehlte mich in Phangan so wohl, dass ich mein Visa in Ko Samui verlaenger liess. Aus eigener Interesse und in der Hoffnung meinen Vater von ALL seinen physischen Beschwerden -> Ruecken, Kopf, Haende, Aerme, Knien, Beine, Fuesse, Ohren, Nase… :o) befreien zu koennen, belegte ich einen 10 taegigen traditional Thai Massage Kurs. Am aufgehobensten fuehlte ich mich weder am Strand noch auf den Partys, sondern in Sandys Galerie. Bei einem Morgenspaziergang entdeckte ich ihre Galerie. Automatisch zogen mich ihre Bilder in diese farbreiche Traumwelt hinein. Stundenlang konnte ich ihr bei der Arbeit zusehen. Es war beeidruckend mit was fuer einer Hingabe sie den Pinsel liebevoll hin und her schwenkte.

Zum ersten Mal lernte ich jemanden kennen, der in Wirklichkeit gar keinen Beruf hat und doch nicht arbeitslos ist!

The Painter & Me



7.12.09 – 20.12.09 Phuket, Ko Phi Phi & Similan Island
December 20, 2009, 7:14 am
Filed under: Thailand

Vamos a la Playa oooooo ooooo eeeeoooo eeeee!!!!

…sponti schaute ich beim naechsten Gaestehaus vorbei. Schon wieder voll! Freundlicherweise offerierten sie mir im Gang zu schlafen, in einem von ihnen zur Verfuegung gestelltem “Extrabett”. –> Warum nicht?…war ja mittlerweile abgehaertet. Da mein Zimmer nun der Gang war, in welchem uebrigens alle andere Backpacker chillten, konnte ich leicht Kontakte knuepfen… was dazu fuehrte, dass alle andere auch im Gang schlafen wollten! Phuket ist die asiatische Version vom spanischen Benidorm. Nur am Kata Beach kann man sich einigermase vom billigen Massentourismus retten. Was mir an Phuket am meisten gefallen hat, war mein Gaestehaus: Phuket City Backpacker (Phuket town). Hier fuehlte ich mich wie zu Hause und konnte bei jedem Zwischenhalt neue Energien tanken. Nach einer 3 taegigen Erholungskur gings weiter. Destination: Ko Phi Phi, eine ueberfuellte Insel im Osten Phukets. Schon nach zwei Tagen verspuerte ich den Drang in meinem Extrabett zu liegen und kehrte “nach Hause” zurueck.

Mein naechster Aufenthalt: Eine moeglichst untouristische Insel!
Weil mir niemand eine konkrete Auskunft ueber die Similan Inseln geben konnte, schien es mir der richtige Ort zu sein. Die unbewohnten Inseln (9) bilden den Mu Ko Similan Nationalpark und anscheinend besteht die Moeglichkeit auf der 4ten Insel zu Zelten. Gleich am naechsten Tag setzte mich eine Gruppe Taucher, die fuer einen Tauchgang hinausfuhren, auf der 4ten Insel ab. Nach 4 Naechten wuerden sie mich am gleichen Ort abholen. Die Tage auf der Insel waren abenteuerlich und unvergesslich schoen! Wie es der Zufall will, konnte ich noch 2 Naechte auf dem Schiff eines Tauchcenters verbringen und den Advanced Diver (PADI) machen. Ansonsten wurde in einem kleinen gemieteten Zelt uebernachtet. Obwohl ich nie einer Pfadfindergruppe angehoerte, habe ich mir als Kleinkind einige wichtige Ueberlebungsmethoden aneignen koennen, welche ich ueber Jahrzehnte dem Micky Mouse Heft entnahm!!! ;o)



17.11.09 – 20.11.09 Chiang Mai
November 21, 2009, 6:34 am
Filed under: Thailand

Buenos dias TTTsccchhhhaiiing Maaeei!
Gleich am ersten Tag gings mit unserem Reisefuehrer Rueng (keine Ahnung wie er wirklich heisst, hoerte sich wie ein Korkenknall an) fuer 3 Tage in den Dschungel. Ich fuehlte mich wie ein kleiner Pfadfinder, der die Welt aus einer anderen Perspektive zu entdecken scheint. Ein unvergesslicher Ausflug! Tincho (Argentina), der auch am Trip teilgenommen, schloss sich uns an. Next Stop Laos.



16.11.09 – 17.11.09 Ayutthaya & Lop Buri (Monkey City)
November 17, 2009, 6:17 am
Filed under: Thailand

Unser erster Halt erfolgte in Ayutthaya. Ein idyllisches Staedchen mit vielen Tempelanlagen. Um Mitternacht kamen wir an und verbrachten die Nacht in einer kleinen Holzhuette am Rande der Stadt. Obwohl ich langsam die Schnauze von den vielen Tempeln voll hatte, konnte ich mich am naechsten Tag doch noch dazu ueberwinden einige zu besichtigen. Am Nachmittag ging es ENDLICH weiter nach Lop Buri, der Affenstadt. Affen so weit das Auge reicht!!! Es ist unglaublich zu sehen wie die Einwohner ihren Lebensraum mit den Affen teilen. Blitzartig befand ich mich mit den behaarten tierchen auf gleicher Augenhoehe. Sebastian, der mich nachzuahmen versuchte, wurde gleich beim ersten Fehlversuch gebissen. Tja, kann passieren wenn man die Affensprache nicht beherrscht ;o)

Ungluecklicherweise mussten wir unsere 11 Stuendige Reise nach Chiang Mai um 5 Stunden verschieben, weil unsere Lokomotive aussetzte. Grund genug um Sebis Gitarre hervorzunehmen und am Bahnhof zu spielen. Es dauerte nicht lange bis sich ein spanisches hippie Paerchen an uns anschloss und mit ihren hervorragenden Stimmen gleich die ganze wartende Masse magisch anzog. Ein unvergesslicher Moment. Als der Zug kam, wollte niemand einsteigen…



12.11.09 – 16.11.09 Bangkok
November 15, 2009, 6:04 am
Filed under: Thailand

Hong Kong zu verlassen loeste bei mir gemischte Gefuehle aus.
Ich war gluecklich eine neue Stadt entdecken zu koennen, doch fiel es mir schwer, mich von den vielen neuen Bekanntschaften trennen zu muessen. Sebastian (Ex Mitstift UBS) befand sich zur gleichen Zeit in Bangkok. Er und sein Kollege (Stefan) haben ebenfalls ihre Weltreise begonnen http://www.welttrip.wordpress.com/). Ich wusste bereits im Vornherein in welchem Gaestehaus sie logierten und wollte ihnen nach Ankunft eine kleine Ueberraschung gestatten.

RM Guesthouse 23.30 pm:
Leider war die Reception schon geschlossen. – Was nun?
Hmmm… sollte nicht allzu schwer sein in den 2ten Stock zu klettern.-
Nach einer akrobatischen Einlage befand ich mich im 2ten Stock. Voller Vorfreude oeffnete ich das Fenster. Nun setzte ich alles darauf Ihnen den Schock ihres Lebens zu verpassen…
,,….หน้าที่เป็นภาษาไทย หน้าที่เป็นภาษาไทย !!!!” Was war denn das! Mist, mein kleines Kunststueck hat einen Polizeieinsatz ausgeloest! Mit Sebis Unterstuetzung konnte ich nicht rechnen, denn er befand sich an diesem Abend im Ausgang!

Ich weiss nicht an was es liegt, vielleicht an meine sympathische, charmante und ehrliche Art oder doch an meinem Jesus-look…?! ;oP Die thailaendische Polizei kaufte mir auf jeden Fall alles ab und ich konnte problemlos in einem anderen Gaestehaus uebernachten. Ich moechte nicht wissen wie die chinesische Polizei reagiert haette ;o)
Im Vergleich zu China sind alle Thailaender freundlich und hilfsbereit, was bei mir immer noch auf Skepsis stoesst. Gleich am ersten Abend wurde ich von ca. 10 Ladyboys angemacht. Doch keine Angst, ich konnte der “Versuchung” wiederstehen! Sehenswertes: Einige Tempel und das Leben am Fluss (Chao Praya). Ansonsten gibt es viele Sextouristen, besoffenen Backpackers und Armut. Lange hielt ich es in dieser Grosstadt nicht aus. Spontan entschieden wir uns zu dritt nach Chiang Mai zu reisen, mit einigen Zwischenstops.